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 istb

 

Englerstr.11

Geb. 11.40, Raum 109

76131 Karlsruhe 

 

Öffnungszeiten Sekretariat

Mo-Do:        09.00 - 12.00 

                   14.00 - 16.00

Fachgebiet Internationaler Städtebau / International Urban Design

 

Stadtentwicklungen in unterschiedlichen gesellschaftlichen und räumlichen Kontexten stellen– ob in der kommunalen Planungspraxis oder in Forschung und Lehre an den Hochschulen – eine große Herausforderung dar. Nicht nur aufgrund weltweiter Verstädterungstendenzen befinden sich Städte heute in internationalen Zusammenhängen und müssen eine Kultur globaler Verantwortung entwickeln. Die Städte der Welt bieten ein umfangreiches Portfolio von differierenden Problemlagen und Lösungsansätzen, das es auszuloten, zu untersuchen und zu bewerten gilt.

Als Wissenschaftler und Gestalter sind wir Städtebauer für die nachhaltige Entwicklung der städtischen Umwelt in hohem Maße mitverantwortlich. Basierend auf einem tiefgreifenden Verständnis für die gegenwärtig ablaufenden Stadtentwicklungen und -trends, fußend auf und eingebettet in historische(n), ökomische(n), ökologische(n) und soziale(n) Zusammenhängen, mit der Kenntnis der Voraussetzungen und Folgen unterschiedlicher Stadtentwicklungen sind Strategien mit hohem gestalterischen Anspruch zu entwickeln, um auf diese Weise reflektierter städtebaulich entwerfen und somit die Zukunft der Städte ein Stück nachhaltiger gestalten zu können.

Städte im globalen Kontext sind eine gesellschaftliche Gemeinschaftsaufgabe, die nur dann erfolgreich bearbeitet werden kann, wenn wir es schaffen, die neuen Wissenshorizonte für die Planung und den Entwurf zu nutzen, sinnfällige Synergien zu generieren und das Denken und Handeln der Wissenschaft mit den ausführenden Organen der Verwaltungen, Politik, Medien und Kulturträger zusammenzuführen.

Ziel des Fachgebietes Internationaler Städtebau und Entwerfen ist es:

- die nächste Generation von Architekten und Stadtplanern auf die zukünftigen komplexen Aufgaben in aller Welt vorzubereiten, Kompetenzen zu vermitteln, sie für Themen zu sensibilisieren, sie aber auch mit einem entsprechenden Handwerkszeug auszustatten.

- eine Plattform des wissenschaftlichen Diskurses zu sein, Beiträge für die Wissenschaft in Form von Grundlagenforschung zu leisten, neue Erkenntnisse zu verknüpfen und sie in Handlungsstrategien zu überführen.

- als Dienstleister für Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft zu fungieren und mit Partnern des öffentlichen und privaten Sektors Strategien zur nachhaltigen Weiterentwicklung der Städte zu erarbeiten