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Profilregion Karlsruhe. Mobility in the Urban Environment

Urbane Mobilitaet

Da die Auftraggeber der recherchier- ten Studien in der Regel Städte aus

den USA sind bzw. vor allem von dort angesiedelten Forschergruppen be- handelt werden, sind spezifische Ei- genschaften, welche in einer Reihe eu- ropäischer Städte typisch sind, nicht berücksichtigt worden. Neben z.B. mittelalterlichen Stadtkernen der äl- teren europäischen Städte sind somit auch gründerzeitliche Quartiere aus dem ausgehenden 19. Jahrhundert mit ihrer spezifischen Blockrandbe- bauung nicht berücksichtigt worden. Die bisherige Forschung um Gründer- zeitgebiete zu erweitern ist wichtig, da in ihnen Parkplätze nicht nur in Parkhäusern und entlang von Straßen und auf großen Parkplatzflächen orga- nisiert sind, wie in den untersuchten Gebieten bisheriger Studien, sondern auch zu beträchtlichen Teilen in un- terschiedlichen Parkplatz-und (Tief-) garagentypen in Innenhöfen.

Aus dem Blockrand des ausgehenden 19. Jahrhunderts resultiert damit eine Fragmentierung und Dezentralisie- rung der Parkflächen in viele unter- schiedliche Park-Typologien, räumli- che Kontexte, Zugänglichkeiten und Eigentümer. Das sorgt für eine grund- legend andere Matrix an – in Folge neuer Mobilitätsformen zu erwar- tenden – räumlichen Auswirkungen, Herausforderungen und Interessens-

konflikten, als in jenen europäischen Quartieren, die es auch in ähnlicher Form in den USA gibt und für die sich demnach auch viele Handlungsemp- fehlungen aus den bisherigen Studi- en zumindest in Ansätzen übertragen ließen. Was wird z.B. aus den einge- schossigen Garagen in Innenhöfen, wenn die Parkplätze darin nicht mehr gebraucht werden? Was wird aus den zahlreichen kleinen Tiefgaragen unter den Innenhöfen? Wie lassen sich v.a. die finanziellen Interessen der Eigen- tümer dieser frei werdenden Flächen im Sinne des Allgemeinwohls gestal- ten? Diesen Fragen möchten wir in un- serer Untersuchung nachgehen.

 

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